Online-Premiere – „Gemma Habibi” von Robert Prosser

Das Klopfen kommt aus dem Reich der Angst. Kontrolliert oder nicht, die Gewalt ist oft ein Zufluchtsort und ein Mittel zur Bestätigung für junge Menschen, die ihren Platz in den Gemeinschaften, denen sie angehören, nicht mehr finden. Die vom österreichischen Kulturforum Bukarest und dem Deutschen Staatstheater in Timisoara co-produzierte Performance „Gemma Habibi” wurde von dem Schriftsteller und Performer Robert Prosser zusammen mit dem Schlagzeuger Lan Sticker geschaffen. Sie richten sich insbesondere an junge Menschen – und Erwachsene im Allgemeinen -, die sich in einer modernen multikulturellen Stadt isoliert fühlen oder die Kontrolle über ihre sozialen Beziehungen verlieren.

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Premiere in Rumänien: „Mauthausen – zwei Leben“ Dokumentarfilm anlässlich des Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust


Mauthausen ist der Name eines der schrecklichsten Lager des nationalsozialistischen Vernichtungssystems. Simon Wielands österreichischer Dokumentarfilm „Mauthausen – Zwei Leben” (2020) stellt zwei verschiedene Perspektiven und neue Archivelemente nebeneinander und stellt das tägliche Leben in diesem riesigen Gefängnis für des „Reichs politische Feinde, die nicht mehr umerzogen werden konnten” nach.

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Die #newTogether-Podcasts – Zukunft bedeutet Dialog / Rumänisch-österreichische Dialoge über Kultur und Gesellschaft von morgen

Bildnachweis – ©Carmen Lidia Vidu/FCA

Obwohl uns das Jahr 2020 physisch von den anderen Menschen getrennt hat, hat es uns gelehrt, mehr aufeinander zu hören. Dies ist eine der gemeinsamen Erfahrungen der 60 österreichischen und rumänischen Künstlerinnen und Künstler, die auf Einladung des Österreichischen Kulturforums Bukarest (KF) am Online-Experiment #newTogether im April und Mai 2020 in der Zeit der Isolation und Quarantäne teilgenommen haben. Ihr Ideendialog in einer Zeit der tiefen Gesundheits- und Sozialkrise ist das Material, für den Dokumentarfilm#newTogether – visions for a new together unter der Regie von Carmen-Lidia Vidu (Premiere 2021), aber auch für die Podcast-Serie #newTogether – Zukunft bedeutet Dialog, die das Kulturforum ab dem 21. Dezember 2020 startet. Die beiden Video- und Audiodokumentationen bilden den Ausgangspunkt eines umfassenden rumänisch-österreichischen Kulturdialogkonzepts, das eine Reihe bilateraler Projekte umfasst, die zwischen 2021 und 2023 vom Österreichischen Kulturforum Bukarest und seinen Partnern – durchgeführt werden.

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„Ludwigorous“ zitiert Beethoven

Beethoven für das 21. Jahrhundert neu interpretiert. Das Werk „Ludwigorous“ von Andrei Petrache erhielt von der Fachjury die besondere Erwähnung beim Wettbewerbs der zeitgenössischen Musikkomposition „Quoting Beethoven“. Der vom Österreichischen Kulturforum ausgelobte Preis, der aus einer musikalischen Reise nach Wien besteht, wurde dem jungen Komponisten am Freitag, dem 11. Dezember, von Isabel Rauscher, österreichische Botschafterin in Bukarest, und von Thomas Kloiber, Direktor des Österreichischen Kulturforums, in den Räumlichkeiten der österreichischen Botschaft überreicht.

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Antschel – die rumänische Premiere des Dokumentarfilms über das Leben von Paul Celan

Celan: Das symbolträchtige Anagram für eine der wortgewaltigsten Persönlichkeiten des  20. Jahrhunderts. Von seinem eigenen Namen bis zu den Gedichten, die er schrieb, ist Paul Celan der Schöpfer eines völlig einzigartigen Wortuniversums in der universellen Literatur, ein vollständiger Künstler der Schriftsprache, die ihm als Zuflucht und Mittel zum Vergessen diente. Anlässlich des 100. Geburtstagsjubiläums (23. November 1920), aber auch des 100. Todestages (20. April 1970) präsentiert das Österreichische Kulturforum Bukarest erstmals in Rumänien den Dokumentarfilm Essay „Antschel“ der österreichischen Filmemacherin Susanne Ayou.

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Ein Sofa an der Donau. Eine Performance des österreichischen Künstlers Josef Trattner in der Bukarester Buchhandlung Cărturești Carusel

Zwischen dem 11. und 27. September präsentierte das Österreichische Kulturforum Bukarest in Zusammenarbeit mit den Landessammlungen Niederösterreich und der Gruppe Cărtureşti in der Buchhandlung Cărtureşti Carusel in Bukarest in der Multimedia-Ausstellung „Josef Trattners Sofa Journeys“ eine Synthese dieses künstlerischen und langfristigen Forschungsprojekts. Die Veranstaltung wurde anlässlich des 10jährigen Jubiläums der EU-Strategie für den Donauraum organisiert und wurde von der Abteilung für interethnische Beziehungen im Generalsekretariat der rumänischen Regierung unterstützt.

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„Kultur made in AT” – künstlerische Facetten Österreichs 26. Oktober: Der österreichische Nationalfeiertag wird in Rumänien durch kulturelle Veranstaltungen gefeiert

Land derBerge, Land am Strome”, so die Hymne, aber vor allem„Volk, begnadet für das Schöne“: Österreich ist  derzeit eines der dynamischsten und innovativsten Kreativzentren Europas. In diesem insbesondere für die Kultur schwierigen Jahr, feiern die Österreichische Botschaft in Bukarest und das Österreichische Kulturforum Bukarest den Nationalfeiertag der Republik Österreich (26. Oktober) und das 25. Jubiläum der Mitgliedschaft Österreichs in der Europäischen Union durch ein Online-Programm von originellen und kostenlosen künstlerischen Veranstaltungen. Sie veranschaulichen die Vielfalt der kulturellen Dimensionen des Österreichs des 21. Jahrhunderts, die Stärke und Vielfalt der in diesem Land geborenen oder dort lebenden und arbeitenden Künstler_innen, aber auch, wie die österreichische Kulturtradition im Geiste der Gegenwart neu interpretiert wird.

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Gemma Habibi – Eine österreichische Performance über Wut und Identität im Deutschen Staatstheater in Temeswar

Ein Herz haben, jemandem das Herz aus der Brust reißen – bildlich, aber vor allem wörtlich. Ausgehend von den unterschiedlichen Bedeutungen solcher Metaphern kreiert der Schriftsteller und Performer Robert Prosser zusammen mit dem Schlagzeuger Lan Sticker „Gemma Habibi“, eine ganz und gar nicht metaphorische Performance über die Beziehungen zwischen den Menschen und den Communities  einer zeitgenössischen multikulturellen Stadt. Auf Einladung des Österreichischen Kulturforums Bukarest und des Deutschen Staatstheaters Temeswar wird diese Aufführung, die „Slam-Poetry“ (Rezitation), Boxen, Rap und Schlagzeug kombiniert, am Sonntag, 18. Oktober 2020, um 19.30 Uhr am Großen Saal des Deutschen Staatstheaters Temeswar präsentiert. Das Projekt findet im Rahmen des Programms „Performing Austria“ als Beitrag des Österreichischen Kulturforums Bukarest zur Aktionswoche „Österreich liest. Treffpunkt Bibliothek“ statt und wird vom Goethe-Institut Bukarest unterstützt.

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Wahre Geschichten, die Tabus brechen

„Unter der Haut“ erzählt eine auf einer wahren Begebenheit beruhende Liebesgeschichte zwischen einer jüdischen Gefangenen und einer KZ-Wärterin – ein tabubrechendes Thema, daß die zwischenmenschlichen Beziehungen in unmöglichen Zeiten durchleuchtet und damit abermals die Frage der Schuld aufwirft.

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