Kirchenburg Meschen: gestern und heute

Das Dorf Meschen bei Mediasch blickt auf eine lange und   ereignisreiche Geschichte zurück. Sie wurde erstmals  Ende des 13. Jahrhunderts  urkundlich erwähnt und wurde von deutschen Siedlern  besiedelt. Meschen errang dann aber zusammen mit den umliegenden Ortschaften des Mediascher Stuhls das Hermannstädter Recht und wurde somit freie Gemeinde des Königsbodens. Lange Zeit konkurrierte Meschen mit dem nahegelegenen Mediasch und mit Birthälm um die Erlangung der Stadtrechte und die Vorherrschaft im Mediascher Stuhl.

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An die Heimat denkt jeder so gern

Nach dem Fest ist bekanntlich vor dem Fest. Zwei Tage lang haben die Siebenbürger Sachsen in Meschen bei Mediasch am 3. Septemberwochenende ihr größtes Fest gefeiert. Es war ein freudiges Wiedersehen mit vielen schönen Programmpunkten, die mittlerweile fester Bestandteil des Festes sind.

Aber bei jedem Fest macht man sich nicht nur Gedanken über die Ist – Situation, sondern auch die Wird – Situation. Was haben wir geschafft, wie geht es weiter? Auf diese Fragen gingen in ihren Festreden am zweiten Tag des Sachsentreffens  in der Meschner Kirche die Vertreter des Demokratischen Forums der Deutschen ein. Sie hören einen Beitrag von Monica Strava.

Foto: Monica Strava, SRR

Minderheiten verbinden

Das Institut für Auslandsbeziehungen Stuttgart fördert den internationalen Kunst- und Kulturaustausch und ist Teil der Kulturdiplomatie der Bundesrepublik Deutschland. Der Bereich Integration und Medien unterstützt die deutschen Minderheiten im östlichen Europa und Zentralasien. Im Rahmen des ifa-Entsendeprogramms arbeiten Kulturmanager:innen sowie Redakteur:innen aus Deutschland bei Organisationen der deutschen Minderheiten und helfen vor Ort bei der Durchführung von Projekten im Bereich Kultur-, Presse-, Jugend- oder Bildungsarbeit.

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Geheimnisse der Mediascher Orgel

Die Margarethenkirche in Mediasch war schon immer ein Ort der Begegnung: Hier trafen sich Fürsten, fanden politische Landtage statt. 1545, ein Jahr vor Luthers Tod, wurde in dieser Kirche die erste evangelische Synode abgehalten und 1572 fand hier der Abschluss der Reformation statt. 1575 erfuhr der Fürst Siebenbürgens, Stephan Báthory, an diesem Ort, dass er König von Polen werden sollte und am 8. Januar 1919 tagte hier die sächsische Nationalversammlung, deren Ergebnis die Anschlusserklärung Siebenbürgens an das Königreich Großrumänien war.

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