„Jugend bewegt Siebenbürgen“ – Das 36. Sachsentreffen in Schönau

Schönau, rumänisch Șona, liegt im Kreis Alba, etwa zehn Kilometer östlich von Blasendorf (Blaj) am linken Ufer der Kleinen Kokel. Der Ort gehört zu den historischen Siedlungen der Siebenbürger Sachsen und wurde bereits im Jahr 1313 erstmals urkundlich erwähnt. Über Jahrhunderte war Schönau eine von Siebenbürger Sachsen geprägte Gemeinde im ehemaligen Kokelburger Komitat. Wie viele siebenbürgisch-sächsische Orte war auch Schönau im 20. Jahrhundert stark von der Auswanderung geprägt. Heute lebt nur noch eine einzige ältere Sächsin im Dorf. Dennoch ist die Verbindung der ehemaligen Bewohner zu ihrem Heimatort bis heute lebendig.

Die Heimatortsgemeinschaft Schönau pflegt die Erinnerung an die gemeinsame Geschichte. Vor diesem historischen Hintergrund fand am 19. und 20. September 2026 das 36. Sachsentreffen in Schönau statt. Damit wurde das Dorf für ein Wochenende zum Treffpunkt der Siebenbürger Sachsen aus Rumänien, Deutschland und Österreich. Das Sachsentreffen stand unter dem Motto „Jugend bewegt Siebenbürgen“ und stellte damit ganz bewusst die jüngere Generation und ihre Rolle für die Zukunft der siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft in den Mittelpunkt. 

Foto: Krisztina Molnár/SRR