Ein Dialog der Saiten: Klaus Falschlunger bei „Jazz in Church“ in Bukarest

Vier Tage lang ist die Evangelische Kirche A.B. in Bukarest zum Resonanzraum für Klang, Begegnung und musikalische Grenzüberschreitungen geworden. Das Festival Jazz in Church 2026 hat einmal mehr gezeigt, wie kraftvoll der Dialog zwischen Kulturen im Jazz sein kann.

Gleich am Eröffnungsabend stand genau dieser Dialog im Mittelpunkt: europäische Klangtraditionen trafen auf indische Einflüsse – sensibel, überraschend und voller Tiefe. Mit dem Projekt Once in a Blue Moon haben der italienische Akkordeonist Luciano Biondini und der österreichische Sitarspieler Klaus Falschlunger eine musikalische Brücke geschlagen, die weit über geografische Grenzen hinausreicht. Klaus Falschlunger verbindet in seiner Arbeit klassische indische Musik mit Jazz und Weltmusik – immer auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen und Begegnungen. Sein Spiel ist geprägt von feinen Nuancen, rhythmischer Komplexität und einer besonderen Offenheit für musikalischen Austausch. Monica Strava sprach  mit ihm über seinen Auftritt in Bukarest.

Foto: Monica Strava