Ein Zug nach Osten. Bekenntnisse.

Am 10. Februar 2026 hat das Bukarester Kulturhaus „Friedrich Schiller“  zur Präsentation des Buches „Ein Zug nach Osten. Bekenntnisse“ eingeladen. Das Werk von Heinrich Küst, einem Architekten aus Bukarest, erzählt aus erster Hand von der Deportation der Rumäniendeutschen in die Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg. In klarer, eindringlicher Sprache schildert Küst die Jahre der Zwangsarbeit, die harten Lebensbedingungen in den Lagern und den täglichen Kampf, die eigene Würde zu bewahren.

Zur Buchpräsentation waren unter anderem der Vorsitzende des Altreichforums, Dr. Klaus Fabritius, Unterstaatssekretär im Departament für Interethnische Beziehungen, Thomas Șindilariu,  Vertreter der Nationalarchive und der Kulturstiftung „Memoria“ sowie der Herausgeber Vlad Mitric-Ciupe geladen.

Das Buch  ist mehr als ein persönliches Erinnerungsdokument – es ist ein wichtiges Zeugnis einer wenig bekannten Tragödie, das die Erinnerung an die Opfer wachhält und Einblicke in eine dunkle Epoche unserer Geschichte gibt, erklärte anschließend Dr. Klaus Fabritius unserer Kollegin Monica Strava.

Foto: Monica Strava, SRR