Radio Bukarest

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Herzlich wilkommen!

GlobalDie Deutsche Sendung von Radio Bukarest wird in der Minderheitenredaktion des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Rumänien gestaltet. Das Deutsche Programm kann im Banat, in Siebenbürgen und rund um Bukarest von Montag bis Samstag zwischen 14.00 und 15.00 Uhr, sonntags zwischen 10.20 und 10.30 empfangen werden, auf den Frequenzen der Mittelwelle 603, 909, 1197, 1314, 1323, 1404 und 1593kHz. ...

Aktuell bei Radio Bukarest

Interview

FÜR DIE NEUE ORBAN-REGIERUNG STEHT DIE INVESTITUR AM 24. FEBRUAR AN Die liberale Orban1-Regierung hat am letzten Tag vor ihrer Entlassung durch den Misstrauensantrag der sozial-demokratischen Opposition im Parlament insgesamt 25 Dringlichkeitsverordnungen herausgebracht. Das Parlament entscheidet nun, welche von ihnen und in welcher Form als Gesetzesvorschriften gelten sollen. Paralell dazu läuft die Prozedur zur Amtseinführung der Orban2-Regierung. Es geht dabei um dasselbe Kabinett und ein leicht abgeändertes Regierungsprogramm. Die Ministerkandidaten werden diese Woche in den Fachausschüssen des Parlaments angehört, am kommenden Montag soll das Parlamentsplenum darüber entscheiden, ob die Regierung das Vertrauensvotum erhält oder nicht. Fällt die Regierung, kommt es zum Regierungsvorschlag Orban3, erhält auch dieser das Vertrauensvorum nicht, löst der Staatspräsident infolge einer konsultativen Absprache mit den beiden Kammernvorsitzenden das Parlament auf und es kommt zu vorgezogenen Parlamentswahlen. Über die politischen Verhältnisse dieser Tage sprach mit dem Abgeordneten des Deutschen Forums im Parlament Rumäniens Ovidiu Gant am Dienstag Vormittag Adrian Ardelean von der deutschen Sendung des Rumänischen Rundfunks in Temeswar.

Interview

GESPRÄCHSTHEMA CORONAVIRUS Der Bukarester Biologe Dr. Klaus Fabritius ist der richtige Gesprächspartner für ein Interview über die neue Seuche, die sich von China aus in die ganze Welt verbreitet. Ursache ist der sogenannte Coronavirus, von dem man noch nicht genau weiß, woher er stammt. Aber zur Zeit wird geforscht, wie man ihn bekämpfen kann und es wird bald ein Gegenmittel geben. Seuchen hat es schon immer gegeben, doch durch die Globalisierung verbreiten sie sich heute viel schneller als vorher und das auf Weltebene. Isolation und Schutz der Infizierten seien zur Zeit die besten Maßnahmen, um die Verbreitung der Seuche einzudämmen, erläuterte Dr. Klaus Fabritius in einem Gespräch unserer Mitarbeiterin Christa Richter.

Den Beitrag hören Sie hier:
http://www.funkforum.net/2020/02/17/gespraechsthema-coronavirus/


Interview

TOTE RÄUME. GREGOR SCHNEIDER IM MUSEUM FÜR JÜNGSTE GESCHICHTE   „Tote Räume“ heißt die Ausstellung des deutschen Künstlers Gregor Schneider, die am Donnerstag, den 13. Februar, im Museum für Jüngste Geschichte eröffnet wurde. Die Ausstellung zeigt eine Installation zum Thema tote Räume – in der Architektur versteht man unter tote Räume nicht benutzbare Räume – , die Skulptur „Weisser Negativ Kern Massiv, 1999“, aus der Kollektion des Museums, sechs Videofilme die zwischen 1996 und 2018 produziert wurden und elf Fotografien, die in der Zeispanne 1988-1996 produziert wurden. Der 1960 in Rheydt geborene Gregor Schneider setzt sich in seinen Werken mit gebauten Räumen auseinander. Für sein bislang bekanntestes Werk „Totes Huas u r“, für den deutschen Pavillon, wurde er 2001 mit dem Goldenen Löwen der Biennale von Venedig ausgezeichnet. Mit sechzehn Jahren stellte er in einer Einzelausstellung unter dem Titel „Pubertäre Verstimmung“ in der Galerie Kontrast in Mönchengladbach aus. Gregor Schneider hat das Haus gekauft, in dem der Reichspropagandaleiter Joseph Goebbels geboren wurde, um das Gebäude zu dokumentieren und es von innen zerstört, um den Schutt in Museen in Deutschland und Polen öffentlich auszustellen. Die Ausstellung kann bis zum 4. Mai besucht werden und wird von Erwin Kessler kuratiert, dem Leiter des Museums für Jüngste Geschichte. 

Gregor Schneider studierte von 1989 bis 1992 an der Kunstakademie DüsseldorF und an der Kunstakademie Münster sowie an der Hochschule für bildendende Künste Hamburg. Es folgten Gastprofessuren an den De Ateliers in Amsterdam, der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und an der Königlichen Dänischen Kunstakademie, Kopenhagen. Schneider lehrte als Professor für Bildhauerei an der Universität der Künste Berlin und an der Akademie der Bildenden Künste München. Seit 2016 lehrt er an der Kunstakademie Düsseldorf. Seine Professur trat der Künstler zum Sommersemester 2016 an.

Unsere Kollegin Cristina Stoica unterhielt sich über die Ausstellung „Tote Räume“ mit dem Künstler Gregor Schneider.

Den Beitrag hören Sie hier:
http://www.funkforum.net/2020/02/14/tote-raeume-gregor-schneider-im-museum-fuer-juengste-geschichte/

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